Sanierungsmaßnahmen einer Pipeline, Germiny – Frankreich
Projektspezifikation
In diesem abgelegenen landwirt-schaftlichen Gebiet von Germiny stellte eine Pipeline-Erweiterung eine besondere Herausforderung für unseren Kunden dar. Das Projekt umfasste das Hinzufügen eines T-Stücks zu einer bestehenden Pipeline, um eine geplante Erweiterung zur Versorgung einer weiteren Gemeinde zu ermöglichen. Das Projekt stieß aufgrund seiner abgelegenen Lage und strengen Zeitvorgaben auf erhebliche Hindernisse. Herkömmliche Methoden, wie das Einbetten der Leitung in Beton, waren unter diesen Umständen keine tragfähige Option. Eine innovative Alternativlösung, welche die Stabilität und Sicherheit der Pipeline während des Modifikationsprozesses gewährleisten würde, war erforderlich.
Lösung
Um die Herausforderungen des Projektes zu bewältigen, erfolgte die Umsetzung in mehreren Teilschritten. Das Erdreich wurde großräumig abgetragen und ein Stützsystem errichtet, um den Abschnitt der Pipeline, welches modifiziert werden sollte, sicher freizulegen. Aufgrund der abgelegenen Lage und des begrenzten Raums nutzte das Installationsteam manuelle Hydraulikwerkzeuge, um die leichten Platipus Erdanker auf beiden Seiten der Pipeline schnell zu installieren und auf ihre erforderliche Haltekraft zu überprüfen. Zusätzlich wurde eine temporäre Basis unter der Pipeline als weitere Stütze platziert. Diese Methode erwies sich als besonders effektiv insbesondere aufgrund des beengten Arbeitsbereichs. Nachdem die Erdanker installiert waren, bestand der letzte Schritt darin, die Pipeline während der temporären Arbeitsphase mit leistungsstarken Gurtbändern sicher zu fixieren. Dies gewährleistete die Stabilität und Sicherheit der Pipeline während des Modifikationsprozesses und ermöglichte eine sichere Installation des neuen T-Stücks der Pipeline, wodurch die Effektivität der LCAS® Erdanker-Systeme (Low Carbon Anchoring Solution®) demonstriert wurde.


















