Seit über 35 Jahren Pionier von PDEA®-Erdanker-Systemen (Percussion Driven Earth Anchors)

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Wie das System funktioniert

Die Installation Des Platipus-erdankers Leicht Erklärt

Die Installation eines Erdankers erfolgt in drei Schritten:

EINTREIBEN DES ERDANKERS

HERAUSZIEHEN DER
RAMMSTANGE

LASTVERRIEGELUNG

 

 

 

Die gleichen drei grundlegenden Schritte gelten für die Installation aller Ankersysteme, vom kleinsten S2 bis zum größten B10.

 

Typisches Erdankerverhalten

 LASTVERRIEGELUNG – Im ersten Schritt wird eine Zuglast aufgebracht, um den Erdanker in seine lastverriegelte Position zu kippen (Kippdübel-Prinzip).

VERDICHTUNG & LASTAUFBAU – Im zweiten Schritt bildet der Erdanker im Erdreich eine Art Kegel vor sich. An diesem Punkt nimmt die Last in der Regel bei minimalem Auszug zu. DieB o d e n a r t w i r k t s i c h a u f d e n Auszugsweg aus.

 

MAXIMALER LASTBEREICH – Im dritten Schritt erzeugt der Erdanker seine maximale Haltekraft. Sobald diese sich der Scherfestigkeit des
Bodens nähert, reduziert sich der Lastanstieg, bis ein Versagen der max.
Tragfähigkeit des Bodens erreicht ist.

 

VERSAGEN DER TRAGFÄHIGKEIT – Achtung: Beim Überschreiten der
mechanischen Scherfestigkeit des
Bodens nimmt die verbleibende Last
mit fortschreitendem Auszug ab,
während der Erdanker den Boden
durchschert.

 

Spannungsverteilung & tragfähigkeit

Die Spannungsverteilung vor einem belasteten Erdanker kann anhand der Grundlagentheorie modelliert werden. Die Höchstleistung eines Erdankers innerhalb des Bodens ist durch die Last definiert, bei der die Spannungskonzentration unmittelbar über
dem Erdanker dieTragfähigkeit des Bodens übersteigt

Zu den Faktoren, die die Höchstleistung des Erdankers beeinflussen, zählen:

  • Scherwinkel des Bodens
  • Größe des Erdankers
  • Installationstiefe

Platipus-Erdanker sind in körnigen Böden außergewöhnlich ® leistungsfähig und weisen kurze Auszieh- bzw. Verriegelungswege, einen breiten Erdkegelstumpf unmittelbar über dem Erdanker und
eine extrem hohe Belastbarkeit auf.

Auch in steifen, kohäsiven Böden, wie beispielsweise
Geschiebelehm, sind hervorragende Ergebnisse erzielbar.
Weniger kohäsive Böden, wie beispielsweise weicher Auenton, können hingegen lange Ausziehwege zur Lastverriegelung sowie kleine Erdkegelstümpfe über dem Erdanker zur Folge haben. Infolgedessen erfordern derartige Bedingungen einen größeren Erdanker und, falls möglich, ein tieferes Eintreiben zum Erreichen der erforderlichen Haltekräfte.

 

 

Körniger Boden

(Basierend auf Terzaghis Berechnung)

 

 

Weicher kohäsiver Boden

(Basierend auf Skemptons Berechnung)